30-10-2019 (Kommentare: 0)

Erfahrungsaustausch: Klimanotstand in der Verwaltung umsetzen: Ideen, Lösungen und Prozesse

Einladung am 03. Dezember 2019 zum Regionalverband Ruhr in Essen

Bundesweit wurde in den letzten Monaten die Kampagne zum Klimanotstand durch Bürgeranträge an die Kommunalpolitik herangetragen.

Aus NRW liegen bisher mit knapp 170 Anträgen die meisten Anträge bundesweit vor. Gestellt wurden sie von Bürgern, Initiativen und Parteien in Städten und Gemeinden und in verschiedenen Landkreisen. Damit der Klimanotstand und ähnliche politische Beschlüsse nicht nur Symbolpolitik darstellen, sind die Verwaltungen gehalten, Strategien für eine Umsetzung zu entwickeln.

In über 70 Kommunen und Kreisen wurden entsprechende Anträge politisch in vielfältigen Variationen und Alternativen beschlossen oder abgelehnt. Damit stellt sich die Frage, wie mit der Beschlusslage zukünftig fachlich und inhaltlich umzugehen ist. Der Beschluss eines Klimanotstands, einer Klimaoffensive oder eine begründete Ablehnung ist in vielen Kommunen der Startpunkt für einen Veränderungs- und Anpassungsprozess von Verwaltungsabläufen.

Unsere Veranstaltung gibt den damit beauftragten VerwaltungsmitarbeiterInnen die Möglichkeit, ihre Vorgehensweise mit anderen Kommunen abzugleichen und gemeinsam Lösungen für die praktische Umsetzung der unterschiedlichen Beschlüsse zum Klimanotstand zu erarbeiten. Dazu gehört die Entwicklung von entsprechenden Prozessen, die Dokumentation, das Controlling und die Kommunikation von Klimaschutzmaßnahmen, die aktuell bei vielen Kommunen auf der Tagesordnung stehen.

Die Veranstaltung richtet sich vorranging an MitarbeiterInnen aus Kommunen, bei denen bereits politische Beschlüsse zum Klimanotstand vorliegen und die an einer Umsetzung arbeiten.

Bei erhöhtem Interesse wird ggf. die Teilnahme auf eine Person pro Kommune begrenzt.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

 

 

Ihr Team der PlattformKlima bei der Kommunal Agentur NRW

 

Als Team der PlattformKlima.NRW unterstützen wir Sie darüber hinaus auch gerne zu allen weiteren Fragen im Umgang mit dem Klimanotstand in NRW.

Zurück

Einen Kommentar schreiben